KTE Hessen News - Ausgabe 03/2024

Grußwort


Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich Willkommen zu den KTE Hessen News. Wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres Newsletters zu präsentieren. 

Bei Fragen können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen,

Ihr
Armin Häuser
Geschäftsführer

Begriff des Quartals

Elektronische Patientenakte für Alle

Für alle gesetzlich Versicherten wird ab dem 15. Januar 2025 eine elektronische Patientenakte (ePA) angelegt. Patientinnen und Patienten haben im Rahmen der Opt-Out Regelung, das Recht einer Nutzung zu widersprechen. Zukünftig soll die ePA verstärkt zum Einsatz kommen, um medizinische Daten aus Praxis und Krankenhaus digital zusammenzufassen.

Weitere Informationen zur ePA für Alle finden Sie hier.


Neuigkeiten

„ePA für Alle“: AOK-Umfrage zeigt hohe Akzeptanz und Informationsbedarf
Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland (61 Prozent) befürworten die Widerspruchslösung bei der elektronischen Patientenakte (ePA). Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Ab 2025 erhalten alle gesetzlich Versicherten automatisch eine ePA, wenn sie nicht aktiv widersprechen (Opt-out). Nur jeder Fünfte (20 Prozent) lehnt die Regelung ab. Weiterlesen

Elektronische Patientenakte muss zum Start technisch ausgereift sein
Zum politisch angepeilten Start Anfang 2025 muss die elektronische Patientenakte (ePA) „voll funktions­fähig und sinnvoll nutzbar“. Das forderte heute die Delegiertenversammlung des 45. Hausärztinnen- und Haus­ärztetages vom Gesetzgeber. Die ePA müsse technisch so ausgereift sein, dass sie im Praxisalltag bestehen könne – dies betreffe insbesondere schnelle und zuverlässige Zugriffszeiten. Zudem müssten bis zum geplanten flächendeckenden Starttermin am 15. Februar 2025 alle Bürgerinnen und Bürger ausreichend über die Funktionsweise und die Vor- und Nachteile der ePA informiert werden, wird in dem Beschluss betont. Weiterlesen

Deutsche wollen die Digitalisierung des Gesundheitswesens - aber die Hälfte fühlt sich überfordert
Die Bundesregierung hat die Digitalisierung des Gesundheitswesens zuletzt massiv beschleunigt: Das E-Rezept ist eingeführt, Video-Sprechstunden sind als Teil der medizinischen Standardversorgung etabliert, Anfang 2025 bekommen die Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte, sofern sie nicht widersprechen. Die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland begrüßt diese Entwicklung: 89 Prozent halten die Digitalisierung im Gesundheitswesen grundsätzlich für richtig – und 71 Prozent wünschen sich dabei sogar mehr Tempo. 83 Prozent erleben überdies, dass ihre Ärztinnen und Ärzte dem Thema Digitalisierung insgesamt aufgeschlossen gegenüberstehen. Gleichwohl gibt es auch Sorgen: Fast jeder und jede Zweite (48 Prozent) fühlt sich von der Digitalisierung im Gesundheitswesen auch überfordert. Weiterlesen

Parkinson-Symptome testen per App
Kaum ein Mensch lebt hierzulande noch ohne Smartphone. Viele haben auch die dazu passende Smartwatch am Arm. Das soll zukünftig in der Medizin genutzt werden. Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, können über die App NeuroHealth täglich ihre Fähigkeiten testen und Beschwerden notieren. Eine künstliche Intelligenz wertet die Daten aus und ermöglicht so eine engmaschige Überwachung der Krankheit und eine gezielte Anpassung der Behandlung. Mit dieser Idee nimmt ein Team der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) am Hessischen Gründerpreis teil. Weiterlesen

Medizinforschungsgesetz beschlossen
Das von der Pharmaindustrie lang ersehnte Medizinforschungsgesetz kann jetzt in Kraft treten. Das Gesetz ist zentraler Bestandteil der Pharmastrategie des Bundesgesundheitsministeriums und soll die Attraktivität des Standorts Deutschland im Bereich der medizinischen Forschung stärken. "Wir geben Forschenden und Unternehmen die nötige Planungssicherheit, entbürokratisieren und beschleunigen die Verfahren und stärken die Versorgung der Patientinnen und Patienten, gerade auch mit innovativen Arzneimitteln. Damit stärken wir den Forschungsstandort Deutschland", sagte Lauterbach. Sowohl die Forschung als auch die Produktion soll in Deutschland stattfinden. Weiterlesen

Apotheken für E-Rezept von Privatversicherten gerüstet
Apotheken in Deutschland nehmen nach der digitalen Version des rosafarbenen Rezepts (Muster-16-Rezept) auch E-Rezepte von Privatversicherten an. Das teilen der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) mit. Zunehmend sind die privaten Krankenversicherungen bereit für das elektronische Rezept, das den Versicherten "einen komfortablen Zugang" zum E-Rezept ermöglichen soll. Im kommenden Jahr sollen weitere Versicherungen folgen, teilt ein Sprecher des Verbands der privaten Krankenversicherungen (PKV) auf Anfrage mit. Weiterlesen

Keine gesetzliche Verpflichtung bei TI-Messenger
Der Telematikinfrastruktur-Messenger (TI-Messenger) soll, anders als viele andere TI-Anwendungen, ohne gesetzliche Verpflichtung auskommen. Eine solche für Ärztinnen und Ärzte greifende Verpflichtung werde „nicht kommen“, sagte Timo Frank, Gematik-Produktmanager für den TI-Messenger, vorgestern auf einem Digi­tal-Health-Kongress der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). Weiterlesen

Urteil zu Dermatologie-App könnte massive Auswirkungen auf Telemedizin- und DiGA-Markt haben
Ein Rechtsstreit zwischen den beiden Wettbewerbern Onlinedoctor und Dermanostic könnte grund­legende Auswirkungen auf den Telemedizinmarkt haben. Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung wirft dem Gericht vor, den Fall nicht korrekt geprüft zu haben.
Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) in Ham­burg hatte entschieden, dass auch asynchrone telemedi­zini­sche Dienste als Medizinprodukte der Risikoklasse IIa zertifiziert sein müssen, wenn sie zum Zweck der ärztli­chen Diagnosestellung keine eigenen Daten erhe­ben, sondern Patientendaten strukturiert übermitteln. Ausgegangen war der Rechtsstreit von Onlinedoctor.
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